In erster Reihe: Anja Ehleben-Seener und das Check In-Team

Anja Ehleben-Seener (Dritte von rechts) und ihr Team sind die erste Anlaufadresse für die Segler. Am ersten Tag ging es für die Crew entspannt zu. Fotos: segel-bilder.de

An ihnen kommt kein Segler vorbei, der an den Regatten der Travemünder Woche teilnimmt. Sie sind für die Sportler eine der ersten Anlaufstellen bei der Segelwoche. Die Rede ist von den Freiwilligen, die während der Travemünder Woche täglich von 8 bis 20 Uhr das Check In-Desk und die Information besetzen, und die Segler einchecken und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. An der Spitze des Check In-Teams steht Anja Ehleben-Seener.

Es ist die zweite Travemünder Woche, in der Anja Ehleben-Seener das 15-köpfige Team des Check In-Desks leitet. Im ersten Jahr war es gemeinsam mit ihrer Schwester Astrid Schmidt, diesmal hat sie das Ruder erstmals allein in der Hand. Zuvor war sie bereits teilweise gemeinsam mit ihrer Schwester bei der Segelgroßveranstaltung verantwortlich für die Kasse.

Was sie Jahr um Jahr motiviert, einen Teil ihrer Urlaubstage dafür zu opfern, um als Freiwillige bei der Travemünder Woche zu arbeiten? Da muss Anja Ehleben-Seener nicht lange überlegen: „Ich stamme aus Travemünde, und die Travemünder Woche gehört für mich und meine Schwester irgendwie schon immer zu unserem Leben. Es macht deshalb immer wieder Spaß, Teil der Organisationsteams zu sein. Und wenn man erst einmal infiziert ist, gibt es kein Zurück mehr. Die Mitarbeit im TW-Team macht jedes Mal großen Spaß. Es ist immer ein tolles Wiedersehen mit allen Beteiligten.“

Der erste Ansturm von Seglern, die einchecken wollten, war am Freitag kleiner als vom Check In-Team erwartet. Fast waren die Helfer ein wenig enttäuscht. „Wir standen ab 8 Uhr in Vollbesetzung am Check In, aber am Vormittag verlief die Anmeldung eher schleppend. Auch nachmittags blieb der ganz große Ansturm aus. Es war nur stoßweise voll“, so Ehleben-Seener. Der nächste große Andrang am Check In wird gegen Mitte der Woche erwartet, bevor einige weitere Bootsklassen und Meisterschaften starten.

Viele ihrer Teammitglieder sind ganztags von 8 bis 20 Uhr im Einsatz, andere arbeiten in Schichten oder nur an den Wochenende. Eine Ehrenamtlerin sei in diesem Jahr besonders weit angereist und für drei Tage zum Mithelfen am Check In extra aus Münster nach Travemünde gekommen. „Außerdem zählen auch mein Sohn und der meiner Schwester mit zum meinem Team“, freut sich die Leiterin des Check In-Desks, dass auch der eigene Nachwuchs schon infiziert ist.

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