Regatta News

Das „Chaos Team Europa“ ist Sieger bei der German Open im Opti Team Race. Helena Wolff und die Brüder Roko, Mic und Bo Mohr (Plau) setzten sich gegen 16 Teams aus Deutschland, Brasilien und Frankreich durch. Durch einen 2:0-Sieg im Finale gegen Frankreich stand das Team vorzeitig als Sieger fest.

 

Ein Rennen durch die Nacht birgt so manche Tücken, und selbst der Zieleinlauf bei Tage ist nicht ohne Hürden. Diese Erfahrungen machten die elf Crews bei der Langstrecken-Regatta der Travemünder Woche, die die Crews auf verkürzter Strecke, und damit über 80 Seemeilen, aus der Lübecker Bucht in einem Bogen um Fehmarn führte, von dort nach Süden an die Mecklenburger Küste und schließlich wieder zurück in Richtung Travemünde. Das erste Schiff im Ziel war die Hamburger „Inschallah“ von Carl-Peter Forster.

 

Der Wind zur 128. Travemünder Woche treibt weiter ein buntes Spiel mit den Jugend- und Jüngstenseglern auf den fünf Regatta-Bahnen. Doch in einem Windszenario mit einer Unterbrechung im Laufe des Nachmittags, als die leichte Brise zusammenbrach und sich erst neu aufbauen musste, gelang es den Wettfahrtleiterteams die Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften weiter voranzubringen. Für die Klassen mit den großen Starterfeldern (Optimist, Laser Radial und 420er) endeten mit dem Donnerstag die Qualifikationsserien. Die Athleten werden nun ihrem Listenstand entsprechend in die finalen Gruppen eingeteilt, um in den verbleibenden beiden Tagen in den Goldflotten die Meister zu küren.

 

Die Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaften werden in Travemünde nicht nur bei den Optimisten ausgetragen, auch die Teenys segeln ihren Jüngstenmeister aus. 34 talentierte Crews zwischen 10 und 15 Jahren kämpfen um den Titel. Die besten Karten haben dabei Stefan Schmidt/Moritz Kretschmar (Seeburger See) in der Hand.

 

Premiere auf der Travemünder Woche: Die Optimisten-Klasse trägt im Rahmen ihrer Internationalen Deutschen Meisterschaft auch ein Team Race aus. Dabei gilt es, mit taktischem Geschick das gesamte Team nach vorne und die gegnerische Mannschaft nach hinten zu segeln.

Die Seesegler sind in die Nacht entlassen. Um 18.15 Uhr schickte Wettfahrtleiter Uwe Wenzel die elf Crews auf den Kurs rund um die Lübecker Bucht mit dem Wendepunkt nördlich von Fehmarn .
Die LYC-Vorsitzende Andrea Varner-Tümmler gab bei leichten Winden den Startschuss. Der erste kurze Kreuzschlag führte vom Start vor Brodten Ost in Richtung Steilufer. Nach der Rundung der ersten Bahnmarke setzten alle Yachten den Spinnaker bzw. Gennaker und zogen in Richtung Nordosten davon.

 

Gleich auf zwei bedeutenden Veranstaltungen werden die Segler der 420er-Klasse momentan gefordert. Neben der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDJM) in Travemünde wird parallel um den Titel des Europameisters in Athen gesegelt. Trotzdem gehen rund 90 Segler der Klasse bei der IDJM an den Start und stellen damit das drittgrößte Regattafeld in Travemünde.

 

Von überall in der Welt aus können Internetnutzer die Regatten der Travemünder Woche live und in Echtzeit mitverfolgen. Das Software-Unternehmen SAP macht es möglich. Jeder gesegelte Kurs wird erfasst, denn alle Boote der Wettfahrten sind mit GPS-Trackern ausgestattet.

 

In ganz Deutschland ist der olympische Surfsport zusammengebrochen. In ganz Deutschland? Nein! Als Einzelkämpferin hält Stefanie Schwarz die deutsche Fahne im internationalen Regattasport hoch. Soweit es ihre privaten Finanzen zulassen, nimmt die 22-Jährige an Worldcups sowie internationalen Meisterschaften teil. Vor Travemünde ist sie als Trainerin aktiv.

 

Freie Fahrt für die Jugendsegler zur Travemünder Woche: Die Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften haben nach der Sturm-Zwangspause am Dienstag nun Fahrt aufgenommen. In allen Klassen wurde versucht, Versäumtes nachzuholen, so dass nach dem dritten Meisterschaftstag ein gutes Programm in der Liste steht. Die Laser gingen am Mittwoch das erste Mal auf den Kurs. Sie hätten ihren Start am Dienstag haben sollen, mussten aber gleich zum Auftakt passen, wurden nun aber dreimal gefordert. Auch für den Donnerstag hat die Wettfahrtleitung um Gesamt-Wettfahrtleiter Brian Schweder entschieden, dass alle Flotten bis auf die Teenys für Nachhol-Rennen bereitstehen sollten.

 

Gestern noch Laser 4.7 Weltmeisterschaft in Niewpoort/Belgien, ab morgen Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft (IDJM) in Travemünde. So sieht es der Zeitplan für die Laser-Segler Julia Büsselberg (Berlin) und Julian Hoffmann (Allgäu) vor.

 

Ohne ein weiteres Rennen am heutigen Dienstag beendeten die zehn Trias-Crews ihre Travemünder Woche 2017. Und obwohl der Abschlusstag der Klasse von den Schauerböen verweht und vom Starkregen weggespült wurde, fühlten sich die 30 Segler mit ihrem Anhang doch wieder wohl in der Lübecker Bucht. Wie stets in den vergangenen 50 Jahren, denn mit Travemünde haben die Trias eine besondere Verbindung.

 

Für 37 O'pen-Bic-Segler startete heute der nationale Höhepunkt der Saison: die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft (IDJM). Doch für die noch recht junge Klasse zählt neben dem sportlichen Ehrgeiz vor allem „das Feeling, die gemeinsame Freude am Boot, das miteinander Segeln und das Pflegen eines freundschaftlichen Verhältnisses innerhalb der Klasse“.

 

Wenn die „Camarque“, bezeichnenderweise eine Camarque 48, von Dieter Büntemeyer als Startschiff zu den Regattabahnen hinausfährt, treffen an Bord viele Jahre Travemünder-Woche-Erfahrung aufeinander. Bereits seit 20 Jahren sind Büntemeyer und sein Schiff mit von der Partie. Und Wettfahrtleiter Meno Bülow, der auf der „Camarque“ seinen Dienst versieht, ist seit 1999 dabei.

 

Die Zeit der Anspannung und Vorbereitung ist vorbei, ab sofort gilt es, das Leistungspotenzial in Ergebnisse umzusetzen. Am Montag starteten die Jugend- und Jüngstensegler aus ganz Deutschland sowie weiteren 17 Nationen in die Deutschen Meisterschaften. In elf Disziplinen sollen bis zum Samstag die Besten ermittelt werden. Daher war ein guter Start wichtig. Und der gelang. Zwar musste der Start mangels Wind um eine Stunde verschoben werden, dann aber setzte sich eine gut segelbare Brise durch und erlaubte es, auf allen Bahnen die geplante Anzahl an Wettfahrten durchzuziehen. Noch in den Startlöchern stehen die Laser 4.7 und Laser Radial, die erst morgen mit den Meisterschaftsrennen beginnen. Kurz vor ihrem Abschluss stehen die Trias bei ihrer Ranglistenregatta. Für sie steht noch ein Rennen am morgigen Dienstag aus, bevor das Siegerteam feststeht.

 

Mit einem fröhlichen Fahnenmeer wurde am Sonntag die Gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaft (GIDJM) des DSV eröffnet. Seglerinnen und Segler aus 20 Nationen gehen ab Montagmorgen in Travemünde an den Start.

 

 

 

Drei Regatta-Tage sind zur Travemünder Woche absolviert, und Segler und Wettfahrtleitungen dürfen sich über ein fast optimales Programm freuen. Die Segel-Bundesliga schaffte zu ihrem Abschluss in der 1. Liga die maximale Anzahl von 48 Rennen, die 2. Liga war mit 45 Wettfahrten dicht dran. Sogar über dem Soll liegen die Trias, die zu ihrer Halbzeit fünf der geplanten acht Rennen geschafft haben. Hier liegt weiterhin Ben Uerlichs vom Rursee an der Spitze. Ihre Siegerehrung hatten bereits die Athleten der seegehenden Yachten. Sie schlossen ihre Mittelstreckenrennen mit der zweiten Wettfahrt ab.

 

„Die ersten sieben Plätze wurden mit nur drei Punkten Unterschied bei der 1. Segel-Bundesliga entschieden – das gab es noch nie“, so dokumentierte Joachim Hellmich, aus der Organisation der Segel-Bundesliga, die enge Entscheidung im Ligageschehen vor Travemünde. „Eine Leistungsdifferenz ist kaum noch vorhanden“, fügte er weiter hinzu. Tatsächlich hätte das Finale der Deutschen Segel-Bundesliga kaum spannender sein können. In Liga eins triumphierte der amtierende Deutsche Meister vom DTYC aus Tutzing, die Liga zwei gewann die SV Itzehoe.

 

Sonnenanbeter aufgepasst: Eure Geduld wird zwar noch etwas strapaziert, aber es ist Besserung in Sicht. Nach einem verregneten Vormittag soll am Nachmittag tatsächlich die Sonne zwischen den Wolken durchscheinen und für ein paar Stunden freundlichen Wetters sorgen.

Nach einem komplizierten ersten Tag war der Ehrgeiz groß bei den Wettfahrtleitern der Segel-Bundesliga, das geplante Programm am zweiten Tag zügig durchzuziehen. Und es lief auch gut auf den beiden Bahnen dicht unter Land. Nur zum Abschluss brach der Wind komplett ein, und die 2. Bundesliga musste mit einem unvollständigen elften Flight in den Abend gehen. Am Sonntag soll es um 10 Uhr für die beiden Ligen weitergehen, an deren Spitzen vorerst der WV Hemelingen (1. Liga) und die SV Itzehoe (2. Liga) stehen.