Regatta News

Die Vaurien kommen mit einem 65 Boote starken Feld zur WM. Foto: KV

Leistungsschau der Vaurien zur TW

Ist der Weg frei für einen deutschen Erfolg bei der Weltmeisterschaft der Vaurien vor Travemünde? Im vergangenen Jahr stürmte der deutsche Klassenpräsident Peter Lakshmanan als Dritter das Podium, jetzt hat er ein neues Boot, und der italienische Weltmeister von 2017 hatte zumindest bis Ende Juni noch nicht gemeldet.

Die FJ kommen nach Jahrzehnten der Abstinenz wieder zur TW. Foto: KV

FJ feiert Ostsee-Comeback mit EM

Mit der EM vor Travemünde gibt die FJ-Klasse nach vielen Jahren ein Comeback auf der Ostsee. „Es ist schon einige Jahrzehnte her, dass wir zur Travemünder Woche waren. Aber das Event ist eine gute Plattform, um die Klasse mal wieder über den regionalen Raum hinaus zu präsentieren“, sagt die deutsche Klassenvorsitzende Eileen Abert.

Neben der Bundesliga soll auch die Premiere der Youth Sailing Champions League in Travemünde starten. Foto: segel-bilder.de

Neue innovative Formate im 129. Jahr

Innovationen sind das Merkmal der Travemünder Woche - und so ist es auch im 129. Jahr. Zwei Premieren sowie die Austragung von Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften gilt es zu feiern – und natürlich sind die Klassiker wie die Seeregatten, die Showrennen und das Duell des Bürgermeisters gegen einen Politikerkollegen fester Bestandteil der Segelwoche vom 20. bis 29. Juli.

Das Liga-Segeln kommt mit den Wettbewerben der Segel-Bundesliga und der Premiere der Youth Sailing Champions League nach Travemünde. Foto: segel-bilder.de

22 Segel-Wettbewerbe auf acht Bahnen

Über 600 Boote mit rund 1350 Seglern werden am 20. bis 29. Juli auf den acht Bahnen in 22 Wettbewerben auf die Kurse zur 129. Travemünder Woche geschickt. Und neben den offiziellen Regatten gibt es auch noch die Showrennen in der Trave, den Volksbank Rotspon Cup zwischen Bürgermeister Lindenau und Innenminister Grote und am zweiten TW-Wochenende das Inklusions-Segeln. Hier gibt es die genaue Terminübersicht:

Achtung Segler: Jetzt melden!

Rund vier Wochen sind es noch bis zum Start der Travemünder Woche. Höchste Zeit für die Segler, das Großereignis konkret zu planen - und noch das vergünstigte Meldegeld zu nutzen. Bis einschließlich Montag, 25. Juni, gilt der Frühbucher-Rabatt. Deshalb heißt es: Jetzt melden! Absoluter Meldeschluss ist der 9. Juli. Spätestens dann steht fest, wie groß die Felder in den 30 unterschiedlichen Wettbewerben zur Travemünder Woche sein werden.

Die RS-Klassen fühlen sich wohl in Travemünde und kehren 2018 mit einem breiten Programm zurück. Foto: segel-bilder.de

Meisterschaften auf allen Ebenen

Am 21. Januar um 17 Uhr fällt der Startschuss zur 129. Travemünder Woche. Mit dem Empfang am ersten Sonntag der boot in Halle 14 (Stand E39) wird das druckfrische Veranstaltungsplakat an die Messeleitung übergeben, die in außergewöhnlicher Treue mit dem Segelgroßereignis an der Ostsee verbunden ist. Zudem wird auf dem kleinen Podium durch den TW-Sportdirektor Jens Kath das Segel-Programm erläutert, das vom 20. bis 29. Juli auf den acht Bahnen sowie dem Show-Areal in der Trave ausgetragen wird.

Über alle Kanäle wurde die Travemünder Woche transportiert.

Travemünder Woche steigert ihren Marktwert

Die Travemünder Woche steigerte ihren Media-Wert im vergangenen Jahr beträchtlich. Gegenüber 2016 wurden in 2017 vor allem durch Social Media und durch die Veröffentlichungen in lokalen Zeitungen die Kontaktzahlen deutlich erhöht. Grund waren die Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften, die gerade in lokalen Bereichen Erwähnung fanden bzw. auf Social Media aktiv sind. Bewährt hat sich auch die Medienpartnerschaft mit dem NDR und den Lübecker Nachrichten.

Traditionell treffen sich die Sponsoren und Unterstützer der TW am Mittwoch der Travemünder Woche zum gemeinsamen Frühstück. Foto: segel-bilder.de

Dank an die Förderer, Sponsoren und Unterstützer

Die Travemünder Woche ist der sportliche und gesellschaftliche Höhepunkt des Lübecker Yacht-Clubs. Dieses Event auszurichten, ist nur möglich durch die sehr gute Zusammenarbeit und Kooperation mit vielen Institutionen und Persönlichkeiten. Der besondere Dank des Lübecker Yacht-Club e.V. und der Travemünder Woche gGmbH gilt daher den Förderern, Sponsoren und Unterstützern der TravemünderWoche gGmbH.

Regattaprogramm nah am Maximum

Die 128. Travemünder Woche war aus Sicht der sportlichen Leitung nichts für schwache Nerven. Schwachwind, Sturmböen, Gewitterwarnungen und immer wieder heftiger Regen wechselten sich munter mit guten Segelbedingungen ab. In diesem Szenario die richtigen Fenster für die Ausrichtung der Wettfahrten zu finden, war eine Herausforderung. Eine schwierige Aufgabe, deren Lösung mit Bravour gelang. Denn mit wenigen Ausnahmen konnte für die Klassen das komplette geplante Programm angeboten werden.

 

TW-Seebahn empfiehlt sich für größere Aufgaben

Zum Abschluss der Segelwettbewerbe zeigte sich die Travemünder Woche noch einmal von ihrer besten Seite. Nach dem Abzug des morgendlichen Gewitters riss der Himmel auf und auf der Seebahn herrschte eine kräftige Brise, um den seegehenden Yachten für die SAP Up and Down und den J/22 bei ihren German Open noch zwei Wettfahrten aus dem Bilderbuch zu liefern. Die Lübecker Crew von Svend Hartog konnte sich dabei allerdings als Kurzarbeiter betätigen, denn nach der ersten Wettfahrt stand sie bereits als Meister der J/22 fest und segelte daraufhin in den Hafen, um die Feier zum Gewinn des German-Open-Titel einläuten zu können.

 

TW-Ehrenamt als Familien-Aufgabe

Andere nehmen Urlaub, um zu verreisen. Mandy und Michael Möller nutzen ihre freie Zeit, um sich ehrenamtlich auf der Travemünder Woche zu engagieren. Seit mehr als anderthalb Jahrzehnten zählen sie zum TW-Team. Mandy Möller leitet den Ergebnisdienst, ihr Mann ist für die Organisation der Schlauchboote zuständig. Von klein auf an mit dabei: Jette, die zweieinhalbjährige Tochter des Paars.

 

„Mädchen für alles“ mit viel Spaß

Ihr Arbeitstag beginnt um 7 Uhr und endet nicht selten erst um 22 Uhr: Als Assistenten des Principal Race Officers (PRO) Brian Schweder übernehmen zur Travemünder Woche Jule Rohlf, Alexander Lietsch und Philipp Dörges jegliche Kommunikation zwischen Oberster Wettfahrtleitung, Seglern und Orga-Team.

 

29er bringt die Jugend in Geschwindigkeitsrausch

Die noch junge Bootsklasse 29er trifft den Nerv der Zeit. Mit dem Nachwuchs-Skiff lassen sich Geschwindigkeiten von weit über 20 Knoten erzielen, und „gerade das Geschwindigkeitspotenzial fasziniert die Jugendlichen“, erzählt Jörg Becker, Vorsitzender der 29er-Klassenvereinigung. Nicht nur Windbedingungen und seglerisches Geschick lassen die kleinen Skiffs vor allem unter Gennaker über das Wasser flitzen. Einen relevanten Faktor spielt insbesondere das Gewicht der Crew, das im Idealfall bei rund 120 Kg liegt.

 

Starkwindcrews stürmten auf das Treppchen

Der Abschlusstag der Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften zur Travemünder Woche wurde für die Crews noch einmal zu einer echten Herausforderung. Starker Wind im Mittel und einige kräftige Böen bildeten den Rahmen für anspruchsvolle Finals. Nicht alle Klassen wurden bei diesen Bedingungen auf das Wasser geschickt. Die Bahn Golf mit den Surfern, Teenys und O'pen Bic verzichtete auf einen Start. Die Piraten-Segler entschieden sich selbständig zu passen und stimmten das komplette Fernbleiben der Flotte mit der Wettfahrtleitung ab. Die kleinen Optimisten, die Laser, die kippeligen 29er, die 420er und die Europes gingen indes auf das Wasser und segelten ihr komplettes Meisterschaftsprogramm.

 

Mit dem Wind kamen die Veränderungen

Mit dem Einstieg in die finale Phase der Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften (IDJM) änderten sich die Windbedingungen für die rund 900 Teilnehmer in den elf Disziplinen. Waren in den ersten Tagen vor allem die Leichtwindspezialisten im Vorteil, kamen nun die Crews zum Zuge, die es gern etwas windiger mögen. Das sorgte in diversen Klassen auch für Veränderungen in den Ergebnissen – einschließlich einiger Führungswechsel. Während die Jugendlichen bereits seit Montag im Meisterschaftsrhythmus sind, legten die J/22 am Freitag mit ihren German Open erst los.

 

Opti Team Race: „Chaos Team Europa“ siegt vor Frankreich

Das „Chaos Team Europa“ ist Sieger bei der German Open im Opti Team Race. Helena Wolff und die Brüder Roko, Mic und Bo Mohr (Plau) setzten sich gegen 16 Teams aus Deutschland, Brasilien und Frankreich durch. Durch einen 2:0-Sieg im Finale gegen Frankreich stand das Team vorzeitig als Sieger fest.

 

Langstrecken-Zieleinlauf mit Tücken

Ein Rennen durch die Nacht birgt so manche Tücken, und selbst der Zieleinlauf bei Tage ist nicht ohne Hürden. Diese Erfahrungen machten die elf Crews bei der Langstrecken-Regatta der Travemünder Woche, die die Crews auf verkürzter Strecke, und damit über 80 Seemeilen, aus der Lübecker Bucht in einem Bogen um Fehmarn führte, von dort nach Süden an die Mecklenburger Küste und schließlich wieder zurück in Richtung Travemünde. Das erste Schiff im Ziel war die Hamburger „Inschallah“ von Carl-Peter Forster.

 

Titelkämpfe spitzen sich allmählich zu

Der Wind zur 128. Travemünder Woche treibt weiter ein buntes Spiel mit den Jugend- und Jüngstenseglern auf den fünf Regatta-Bahnen. Doch in einem Windszenario mit einer Unterbrechung im Laufe des Nachmittags, als die leichte Brise zusammenbrach und sich erst neu aufbauen musste, gelang es den Wettfahrtleiterteams die Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften weiter voranzubringen. Für die Klassen mit den großen Starterfeldern (Optimist, Laser Radial und 420er) endeten mit dem Donnerstag die Qualifikationsserien. Die Athleten werden nun ihrem Listenstand entsprechend in die finalen Gruppen eingeteilt, um in den verbleibenden beiden Tagen in den Goldflotten die Meister zu küren.

 

Teeny: eine Klasse, die Medaillen schaffen kann

Die Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaften werden in Travemünde nicht nur bei den Optimisten ausgetragen, auch die Teenys segeln ihren Jüngstenmeister aus. 34 talentierte Crews zwischen 10 und 15 Jahren kämpfen um den Titel. Die besten Karten haben dabei Stefan Schmidt/Moritz Kretschmar (Seeburger See) in der Hand.

 

Strategiespiel für die Kleinsten

Premiere auf der Travemünder Woche: Die Optimisten-Klasse trägt im Rahmen ihrer Internationalen Deutschen Meisterschaft auch ein Team Race aus. Dabei gilt es, mit taktischem Geschick das gesamte Team nach vorne und die gegnerische Mannschaft nach hinten zu segeln.

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