Regatta News

Die "Immac Fram" sammelte bisher Sieg um Sieg. Foto: segel-bilder.de

Seesegler fiebern dem IDM-Finale entgegen

Nach einem anstrengenden Tag am Sonntag gab es für die Seesegler zur ihrer IDM am Montag nur Kurzarbeit. Der flaue Wind ließ lediglich ein Rennen zu. Zwar wartete Wettfahrtleiter Uwe Wenzel noch eine längere Zeit in der Hoffnung auf die Rückkehr auf Wind, schickte die Flotte dann aber am frühen Nachmittag auf die Heimreise. Zum Abschluss der Meisterschaft steht nun am Dienstag noch die Mittelstrecke auf dem Programm, zu der die Gruppen zwischen 25 und 35 Seemeilen segeln sollen. Wie die Langstrecke ist auch die Mittelstrecke mit einem Faktor (1,3) versehen und kann in der Endabrechnung nicht gestrichen werden. Deshalb sind die aktuell Führenden in den Klassen noch keineswegs auf sicherem Titelkurs.

Tim Conradi, Leonard Stock und Christoph Möhring (von links) bildeten das Podium der Laser-Standard-Segler. Foto: segel-bilder.de

Erste TW-Trophäen sind vergeben

An Tag drei der Travemünder Woche gab es neben den Ligen auch die ersten Sieger auf den Dreiecksbahnen. Die Laser Standard und Laser Radial beendeten ihre Wettbewerbe, während die Laser-Jugend erst den Auftakt zu ihren Meisterschaften absolvierte. Vorentscheidungen vor dem morgigen Abschluss in ihren Klassen fielen bei den 505ern, Finns und Trias. Allerdings war es ein schwieriger Tag mit leichten und drehenden Winden, an dem zumindest die Klassen mit spätem Starttermin nun bedingt zum Zuge kamen.

Der Württembergische YC segelt am Schlusstag zum Bundesliga-Sieg vor Travemünde. Foto: segel-bilder.de

Überraschungen auf den Liga-Bahnen

Nach zwei perfekten Tagen mit zügigen Wettfahrten geriet das Programm der Liga an Tag drei zwar etwas ins Stocken, konnte aber dennoch ein ansehnliches Pensum absolvieren. In Flaute und Dauerregen segelten die 18 Teams der Ersten Segel-Bundesliga sogar ihre komplette Anzahl von 48 Rennen, die Junioren Segel-Liga brachte es immerhin auf 36 Wettfahrten. Mit dem Württembergischen YC (Bundesliga) und dem Düsseldorfer YC (Junioren-Liga) zeigten Mannschaften aus dem Binnenland ihre Siegerqualitäten bei wechselnden Bedingungen.

Konzentrierte Arbeit an Bord führte die "Intermezzo" auf Platz eins der ORC I+II. Foto: segel-bilder.de

„Immac Fram“ und „Intermezzo“ dominieren die Seebahn

Durchatmen hieß es bei den Big-Boat-Seglern nach der harten Langstrecke am Samstag. Wettfahrtleiter Uwe Wenzel hatte den Crews eine längere Ausschlafphase gegönnt, nachdem der Auftakt zu der Deutschen Meisterschaft der Seesegler bis 23:01 Uhr gedauert hatte. Dann hatte auch die letzte Crew den Kurs absolviert, der die Mannschaften über 35 bzw. 55 Seemeilen geführt hatte. Um 12 Uhr am Sonntag ging es dann zu drei Kurzwettfahrten wieder auf den Kurs.

Für Lena und Wolfgang Stückl ist die 505er-Bestenermittlung eine tolle Gelegenheit zum Tochter-Vater-Segeln. Foto: segel-bilder

Kaiserwetter in der Lübecker Bucht

Es war ein Tag zum Schwärmen für Anderl Denecke. Regattatag zwei der Travemünder Woche ließ es zu, dass sich der Gesamt-Wettfahrtleiter selbst ein intensives Bild auf dem Wasser machte und auf der Ostsee Wind und Wellen genoss. Am Tag zuvor hatte er noch konzentriert das Wetter am Computer beobachten müssen. „Es war ideal heute: 15 bis 18 Knoten Wind, dazu kaum drehend und herrliches Wetter. Perfektes Segeln.“ Einziger Wermutstropfen war eine Kursirritation bei den 505ern im letzten Rennen des Tages, die zu einem Protest an Land führte.

Ulrike Sündermann, Alexander Heckel und Sven Slowak (von rechts) zeigen das Wettersystem, das von den BOS-Organisationen genutzt wird. Foto: segel-bilder.de

Perfekte Kommunikation zum Wohle der Segler

Es war ein Wetter-Szenario, das vor wenigen Jahren den Regatta-Verantwortlichen schweißnasse Hände und nervöse Zuckungen bereitet hätte. Wahrscheinlich hätte es nur ein schmales Segelprogramm gegeben. An diesem Samstag, dem Auftakt zur Travemünder Woche, aber war der Oberste Wettfahrtleiter Anderl Denecke ganz entspannt – trotz der Unwetterwarnung von WetterWelt am Morgen und trotz erster heftiger Gewitter über dem deutschen Westen am Nachmittag. Um 15 Uhr schlenderte Denecke in ansteigend schwüler Hitze zum ausgebauten LKW von Wasserwacht und THW. Nicht etwa, weil der Ausbau bestens klimatisiert ist, sondern weil sich im Inneren so etwas wie das Sicherheits-Lagezentrum der Travemünder Woche verbirgt.

Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff steuern nach dem ersten Tag auf Titelkurs bei den 505ern. Fotos: segel-bilder.de

Siegesserien zum Auftakt der Travemünder Woche

Sonne, Hitze, eine angenehme, leicht pendelnde Brise: Zum Auftakt der Travemünder Woche im 130. Jahr knüpften die Bedingungen an das Karibik-Feeling von 2018 an. In den fünf Wettbewerben auf den Dreiecksbahnen konnte schnell gearbeitet werden. Nach zwei Rennen durften die Akteure noch die Sonne genießen und konnten den Segeltag nach dem Blick auf die Ergebnisliste verarbeiten, bevor am Abend eine Sturmfront über Travemünde hinwegfegte.

Die Meisterschaft der Seesegler wurde am Mittag bei guten Bedingungen mit der Langstrecke gestartet. Foto: segel-bilder.de

Seesegler mussten Böenwalze abwettern

Langer Törn für die Seesegler zum Auftakt ihrer Internationalen Deutschen Meisterschaft. High Noon schickte Seebahn-Wettfahrtleiter Uwe Wenzel die Flotte der 40 seegehenden Yachten in drei Starts auf den Kurs durch die Lübecker Bucht in Richtung Fehmarn. Was lange nach einem schnellen und angenehmen Törn aussah, endete in einer heftigen Böenwalze, die am Abend in einer Gewitterzelle über die Lübecker Bucht hinwegzog. Während sich die seegehenden Schiffe mit ihren Crews durch das Unwetter kämpfen mussten, waren die Jollen und Liga-Crews auf den innenliegenden Bahnen rechtzeitig an Land beordert worden.

Lina Rixgens taufte gemeinsam mit Karsten Meier von der DKMS ihren Mini zur TW. Foto: Katrin Heidemann

Offshore-Seglerin Lina Rixgens taufte Mini 6.50 zur TW

Ein großer Blumenkranz schmückte Freitagabend den Bug der Wevo 6.5 der deutschen Offshore-Seglerin Lina Rixgens. Der Grund: Sie taufte im Rahmen der 130. Travemünder Woche ihr neues Boot und wird es direkt ab Donnerstag bei der IDM Offshore Double Handed testen. Die Seglerin überquerte 2017 als erste deutsche Frau die Ziellinie der Hochsee-Regatta Mini Transat. In Anlehnung an den America's Cup-Film „Wind" heißt Rixgens neuer Mini „Whomper".

Die Seesegler werden zum Auftakt ihrer Deutschen Meisterschaft auf die Langstrecke geschickt. Foto: segel-bilder.de

Regattatag eins führt bis in die Nacht

Mit dem ersten Regattatag zur Travemünder Woche 2019 starten acht Wettbewerbe in das Geschehen, darunter zwei Deutsche Meisterschaften.

Julian Hoffmann liegt das Revier in der Lübecker Bucht. Foto: segel-bilder.de

Favoriten-Barometer zu den TW-Titelentscheidungen

Mit einer Europameisterschaft und sieben nationalen Meisterschaften geht die Travemünder Woche in ihr 130. Jahr. Doch wer darf sich Hoffnungen auf Titel und Medaillen machen? Der Blick auf die einzelnen Klassen schwankt zwischen einem Fokus auf klare Favoriten und nur einer diffusen Ahnung, wer sich im Vorderfeld platzieren könnte.

 

 

18 Mannschaften der Bundesliga treten in Travemünde an. Foto: DSBL

Bundesliga und Juniorenliga erstmals zusammen

Premiere für die Erstliga-Clubs der Deutschen Segel-Bundesliga in Travemünde: Am kommenden Wochenende treten die 18 Clubs der 1. Segel-Bundesliga zur Saisonhalbzeit gemeinsam mit 24 Clubs der Deutschen Junioren Segel-Liga (DJSL) zum Auftakt der Travemünder Woche an. Die „Profis“ der 1. Bundesliga und der Nachwuchs nur wenige Meter voneinander entfernt – das gab es noch nie in der deutschen Segelwelt.

 

Die boot Düsseldorf unterstützt die Travemünder Woche und den Erhalt der "Passat". Foto: segel-bilder.de

Seit 45 Jahren ein Team: boot Düsseldorf und Travemünder Woche

Sie sind ein unschlagbares Team: die boot Düsseldorf und die Travemünder Woche. Die weltweit größte Wassersportmesse hier und die zweitgrößte Regattaserie der Welt sind seit 45 Jahren ein Team. 1974 erkannte der rührige, damalige Messechef Kurt Schoop die Wichtigkeit für eine Bootsmesse im Binnenland, Kontakte zu Veranstaltungen an der See zu knüpfen. Die Partnerschaft zwischen Travemünde und Düsseldorf war geboren.

 

 

Hochklassiger Segelsport wird zur Travemünder Woche geboten. Foto: segel-bilder.de

Von Show über Mitmachen bis zum Titelkampf

Bei keiner Segelveranstaltung ist der Segelsport stärker in das Festivalprogramm integriert als bei der Travemünder Woche. Die Showrennen auf der Trave an den Nachmittagen bringen das Segelgeschehen direkt zu den Besuchern der Travepromenade, das Angebot von Sail United lockt zum Mitmachen, der Volksbank Rotspon Cup fordert die Politiker im sportlichen Wettstreit, und natürlich wird auch hochklassiger Sport in der Lübecker Bucht geboten.

 

 

Das inklusive Segeln wird auch in diesem Jahr wieder zur Travemünder Woche angeboten.. Foto: Heidemann

Inklusion-Initiative bereichert die TW

 

Der für sein Engagement landes- und bundesweit prämierte Verein Sail United aus Lübeck wird die Travemünder Woche (19. bis 28. Juli) wieder mit einem Wassersport-Programm bereichern. Und die Macher um den Vereinsvorsitzenden Tobias Michelsen haben für die Zukunft noch mehr vor und wollen die Hansestadt im Fahrwasser der Travemünder Woche zum nationalen Aushängeschild des Inklusionssport machen.

 

Eine Großzahl an Meisterehrungen wartet auf die Teilnehmer zur Travemünder Woche. Foto: segel-bilder.de

Hier werden die Meister gemacht

50 Meister in weniger als sechs Monaten: Ende April beginnt die Jagd um die Titel in den offiziellen Meisterschaftsklassen des deutschen Segelsports. Der DSV hat die Liste der Meisterschaften veröffentlicht und weist Titelkämpfe zwischen Flensburger Förde und Tegernsee, zwischen Partwitzer See und Baldeneysee aus.

Preview 130.Travemünder Woche 2019

Preview zur 130. Travemünder Woche 2019

Das Preview zur 130.Travemünder Woche 2019 finden sie jetzt hier als Download.

Mit allen Infos zu unseren Meisterschaften.

Andrea Varner-Tümmler, Künsterin Frauke Klatt, Werner M. Dornscheidt, Frank Schärffe, Petros Michelidakis, Jens Kath und Jan Lindenau (von rechts) bei der Präsentation des frischen Plakats. Foto: segel-bilder.de

Schwungvoll in das 130. Jahr der TW

Prall gefüllt mit Segel-Leckerbissen präsentiert sich die Travemünder Woche in ihrem 130. Jahr. Vom 19. bis 28. Juli geht es um Meistertitel für Seesegler und Nachwuchs, um wichtige Punkte für Bundesliga-Tabelle und Ranglisten, um die Präsentation klassischer Dinghys und die Premiere einer neuen Disziplin. Das Programm wurde beim TW-Empfang zur boot in Düsseldorf präsentiert – ein mehr als würdiger Rahmen für den runden Geburtstag der Travemünder Woche, denn die weltgrößte Wassersportausstellung feiert in diesen Tagen ihr 50-jähriges Jubiläum.

Der Sportliche Leiter Jens Kath (vorn rechts) und Gesamtwettfahrtleiter Anderl Denecke (vorn, Zweiter von links) bauen in der Regatta-Organisation auf die Erfahrung des Lübecker Yacht-Club und des NRV Hamburg. Foto: segel-bilder.de

HSC verlässt TW-Team, LYC und NRV bleiben die starken Säulen

Hochklassige Regatten und Meisterschaften benötigen eine professionelle Organisation. Um dieser Aufgabe für die über 1500 Segler aus aller Welt gerecht zu werden, baut die Travemünder Woche auf erfahrene Wettfahrtleiter-Teams, die sich in den vergangenen Jahren eine hohe Reputation bei den Aktiven erworben haben. Zur 130. Travemünder Woche (19. bis 28. Juli 2019) verteilt sich die Verantwortung der Wettfahrtleitungen auf zwei starke Schultern. Der Lübecker YC und der NRV Hamburg werden mit ihren Teams dafür Sorge tragen, dass die Segelwettbewerbe als Kern der Segel- und Festivalwoche den hohen Ansprüchen der Traditionsveranstaltung gerecht werden. Unterstützung bekommt die Travemünder Woche zudem von der Hansestadt Lübeck in ihrer Rolle als Mitveranstalter.

Seesegler hautnah werden die Zuschauer erleben, wenn die Crews zu ihren Rennen in die Lübecker Bucht auslaufen. Foto: segel-bilder.de

TW 2019: TW erhält Zuschlag für die IDM Seesegeln

Comeback nach 14 Jahren: IDM der Seesegler 2019 zur TW

Darauf haben die Organisatoren der Travemünder Woche jahrelang hingearbeitet. Im 130. Jahr (19. bis 28. Juli) werden die Bemühungen endlich wieder belohnt: Der Saisonhöhepunkt der deutschen Seesegler, die Internationalen Deutschen Meisterschaften der ORCi-Klassen, wurden am Freitagabend bei der Sitzung des Seesegel-Ausschuss‘ im Deutschen Segler-Verband (DSV) an die Travemünder Woche vergeben. Damit kehrt das Event nach 2005 wieder in die Lübecker Bucht zurück.

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