Der perfekten Eröffnung in die Travemünder Woche am Freitagabend mit einer feierlichen Zeremonie im schönsten Sonnenschein folgten Segeltage, die besser nicht hätten laufen können, und ein Festivalgeschehen, das am ersten Wochenende rund 240.000 Besucher an die Promenaden und vor die Bühnen lockte.
Die Hoffnungen von Bürgermeister Jan Lindenau, dass die Travemünder Woche genauso weiter laufen würde wie die ersten Stunden zur Eröffnung wurden nicht enttäuscht. Die Schlechtwetterwolken machten einen Bogen um Travemünde, die Seglerinnen und Segler wurden mit Sonnenschein und Top-Winden verwöhnt und auch die Besucherinnen und Besucher feierten friedlich und ausgelassen. So fiel das Fazit für das Startwochenende der 136. Auflage der Regatta- und Festivalwoche einheitlich aus: So schön soll es sein!
Gesamt-Wettfahrtleiter durfte nach zwei Tagen auf ein Regattaprogramm auf den Dreiecksbahnen blicken, das wirklich keinerlei Lücken aufwies. Sämtliche Wettfahrten wurden bei östlichen Winden mit einer Brise zwischen 12 und 20 Knoten gesegelt. Dazu gab es eine anspruchsvolle Welle, die die Teams forderte. „Solch ein perfektes Wochenende hat man nur selten. Die Lübecker Bucht hat sich wirklich von ihrer besten Seite gezeigt“, freute sich Gesamt-Wettfahrtleiter Anderl Denecke über den Auftakt.

Besonders intensiv kosteten die Hobie-Segler das Wochenende aus. Sie hatten nur zwei Tage im Programm der Travemünder Woche gebucht, segelten dafür aber gleich acht Wettfahrten. An ihrem zweiten Regattatag kamen sie sogar in den Genuss, die Bahn ganz für sich allein zu haben. Spontan hatte die Regattaleitung entschieden, die Kats von den Einrumpfklassen zu trennen. „Damit haben wir gezeigt, wie flexibel wir auf die Wünsche der Klassen reagieren, wenn es die Möglichkeiten zulassen. So konnten die Kurse sehr auf die Bedürfnisse der Segler ausgelegt werden“, hieß es von der Regattaleitung.
Jetzt freuen sich die Organisatoren auf den Auftritt der drei Topcat-Klassen, die bis zum Sonnabend die internationalen Meister küren und damit für die hochrangigen Titelvergaben zur Travemünder Woche 2025 sorgen.

Auf weiterhin tolle Stimmung unter den Besuchern setzt die Agentur uba aus Hamburg, die für das Landprogramm verantwortlich ist. „Es war sehr schöne erste Tage. Die Stimmung auf dem Festivalareal war sehr gut und vor allem friedlich. Das Startwochenende hat alle Erwartungen erfüllt. So wollen wir die Travemünder Woche erleben. Besser geht es nicht“, zeigte sich Uwe Bergmann, uba-Geschäftsführer, begeistert. Fast eine Viertel-Million Besucher hatte er in den ersten drei Tagen gezählt. Damit steuert die Travemünder Woche auf einen hohen Besucherandrang im Wochenverlauf zu.
Mit den abendlichen Lasershows an der Passat, die von Montag von Sonnabend ab 22.45 Uhr laufen, bietet das Festival in den kommenden Tagen einen optischen Leckerbissen in den Abendstunden, der zusätzlich die Besucher an der Travepromenade halten wird.
Zufrieden zeigte sich auch die Polizei. „Ruhig und friedlich“ sei das erste Wochenende verlaufen. Die präventiven Kontrollen führten nur zu wenigen Beanstandungen, gemessen an der großen Anzahl der Besucher war die Anzahl der Verstöße unauffällig. Das Sicherheitskonzept hat gut funktioniert, hieß es von der Polizei Lübeck.