Unwetter blieb ohne größere Schäden

Mit einer dunklen Wolke zog das Unwetter über Travemünde hinweg. Foto: segel-bilder.de

Es kam wie erwartet, aber etwas früher als vermutet. Die Unwetterfront erreichte Travemünde um kurz vor 18 Uhr. Dennoch war nahezu fast alles vorbereitet. „Wir hatten rechtzeitig begonnen, die Zelte zu schließen“, berichtete Uwe Bergmann von der Agentur uba aus Hamburg, die das Landprogramm organisiert. „Nur mit einem Zelt waren wir noch nicht ganz feritg, da die Front etwas früher kam als angekündigt. Und genau da schlug die Böe dann voll ein.“ Die Folge: Das Zelt hob ab. Zum Glück kam dabei niemand dabei zu Schaden. Schnell wurde das Zelt abgebaut und alles gesichert. Nach der ersten Front nahm der Wind wieder ab. Trotz heftigem Regen konnte das Festival ungehindert weitergehen.

Das Resümee vom Obersten Wettfahrtleiter Anderl Denecke fiel durchweg positiv aus: „Dank der Super-Zusammenarbeit in unserer Wetterbeobachtung mit unseren Rettungskräften waren wir bestens auf das Geschehen vorbereitet. Wir haben alle geplanten Wettfahrten segeln können. Die Bundesliga und Juniorenliga sind sogar über dem Soll. Das ist cool bei der Situation. Lediglich auf der Seebahn haben wir in der Gruppe der kleinen Schiffe den Kurs etwas verkürzen müssen. Die Böenfront haben aber alle Yachtcrews gut abgewettert. Wir haben von keinen Schäden gehört.“

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