„Milou“ zeigt ihr Potenzial

Anspruchsvolle Bedingungen gab es für die Seesegler bei der IDM Offshore Double Handed. Foto: segel-bilder.de

Einen Sprint statt einer Mittelstrecke legten die Crews des Ostsee-Cups und der Deutschen Meisterschaft in der neuen Disziplin Offshore Double Handed hin. Statt der geplanten 35 Meilen ging es über 15. „Die Bedingungen waren zu dem Zeitpunkt gut, aber anspruchsvoll mit 28 Knoten Wind. Aber die Vorhersage war so, dass es auf 35 Knoten Windgeschwindigkeit hochgehen sollte mit weiter wachsendem Wellenpotenzial“, berichtete Wettfahrtleiter Uwe Wenzel.

Daher entschloss er sich zur Verkürzung der Bahn und verzichtete auch auf das zweite angedachte Rennen für die IDM an diesem Tag. „Das IDM-Format kann sich entwickeln. Aber wir sollten darüber nachdenken, den Zeitplan zu verlängern. Ein Tag mehr wäre gut.“
In der Meisterschaftswertung revanchierte sich die Crew Bernd Petrick/Annika Salonen (Lübeck) mit der „Milou“ für den verpatzten Erfolg auf der Langstrecken. Wegen einer verpassten Tonne hatten sie da viel Zeit verloren. Jetzt ging alles glatt, und sie waren nicht nur die schnellsten auf dem Kurs, sondern auch berechnet top. In der Gesamtwertung hat aber weiterhin die „Halbtrocken“ von Knut Freudenberg/Nils Reichert den Bug vorn.

Zurück