LJM: Geduld der Segler wurde belohnt

Eine große Schar an Seglern ist zur LJM auf dem Mövenstein vertreten. Foto: segel-bilder.de

Später, aber gelungener Auftakt der Landesjugendmeisterschaften Schleswig-Holstein in neun Segel-Disziplinen in Travemünde: Bei schönstem Spätsommerwetter baute sich zum Nachmittag hin eine leichte Brise in der Lübecker Bucht auf und ließ auf den beiden Regattabahnen noch zwischen zwei und vier Rennen zu. Die rund 300 Segler wurden zum Start in die Titelkämpfe zwar auf eine harte Geduldsprobe gestellt, als sie mehrere Stunden am Startschiff ausharren mussten, bis die Rennen gestartet werden konnten. Dann aber kamen sie immer besser in Fahrt, so dass einige Segler nach getaner Arbeit gern etwas länger auf dem Wasser geblieben wären, um noch ein paar Wettfahrten einzufahren. So aber wurde am Abend entspannt gemeinsam gegrillt, um für den morgigen Sonntag gestärkt zu sein, wenn die LJM in die entscheidende Phase geht.

Am frühen Samstagmorgen konnte Fritz Schütt, der Jugendwart des Lübecker YC, gemeinsam mit dem LYC-Verantwortlichen für Regattasport, Jens Kath, eine riesige Schar von segelhungrigen Sportlern auf dem Gelände der Regattastation am Mövenstein in Travemünde begrüßen. Die LJM zum Ausklang des Sommers bildet stets noch einen Höhepunkt im Regattakalender des Seglerverbandes Schleswig-Holstein. Viele Segler nehmen die gemeinsamen Titelkämpfe in fünf Einhand- und vier Zweihand-Disziplinen als Abschluss in ihrer alten oder bereits als Einstieg in die neue Klasse.

Nach der offiziellen Eröffnung baten die Wettfahrtleiter auf den beiden Bahnen, Philipp Dörges und Kevin Röttger, die Sportler zügig auf die Ostsee. Doch das leichte Kräuseln des Wassers in der Lübecker Bucht erwies sich zunächst als trügerisch. Statt einer beständigen Brise gab es nur wechselnde Böenstriche, drehende Winde und kaum eine Möglichkeit zum Start. 420er, Piraten und Teenys unternahmen zwar einen frühen Versuch, mussten aber schnell wieder zurückgerufen werden.

Gegen 14 Uhr wurde die Beharrlichkeit der Wettfahrtleitungen und der Segler aber belohnt. Ein zunehmender Ostwind drückte in die Lübecker Bucht hinein. Wurde die erste Wettfahrt noch durch gute Windriecher der Akteure entschieden, war mit dem weiteren Verlauf immer mehr das Gefühl für den Bootsspeed entscheidend. Die Jüngstensegler in den beiden Optimistenklassen sowie die Teenys wurden jeweils zweimal über die Bahn geschickt, 420er, Pirat, die beiden Laserklassen sowie die O’pen Bic schafften jeweils drei, die 29er sogar vier Rennen.

Die Ergebnisse werden auf manage2sail.com veröffentlicht.

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