Inklusion-Initiative bereichert die TW

Das inklusive Segeln wird auch in diesem Jahr wieder zur Travemünder Woche angeboten.. Foto: Heidemann

Der für sein Engagement landes- und bundesweit prämierte Verein Sail United aus Lübeck wird die Travemünder Woche (19. bis 28. Juli) wieder mit einem Wassersport-Programm bereichern. Und die Macher um den Vereinsvorsitzenden Tobias Michelsen haben für die Zukunft noch mehr vor und wollen die Hansestadt im Fahrwasser der Travemünder Woche zum nationalen Aushängeschild des Inklusionssport machen.

Am zweiten TW-Wochenende (26. bis 28. Juli) wird sich Sail United wieder am Strandareal an der Nordermole aufbauen und seine SUP-Boards sowie die Hobie-Trimarane mitbringen, um Menschen mit Behinderungen und alle, die Lust haben, auf das Wasser zu bringen. Im vergangenen Jahr ist die Premiere gut angekommen, deshalb denkt Tobias Michelsen auch über eine Ausweitung des Angebots nach: „Wir wollen noch andere Vereine, die sich um Inklusion bemühen, ansprechen, ob sie sich einbringen wollen. Je mehr dabei sind, desto besser.“ Welche Ideen sich bereits in diesem Jahr umsetzen lassen, muss sich in den kommenden Wochen erweisen. Auch Aktionen auf dem Strand könnten dabei sein. Und ab 2020 könnten sich die Inklusionsangebote sogar in die Stadt ausweiten. „Wir haben Gespräche mit Bürgermeister Jan Lindenau und Senatorin Kathrin Weiher geführt. Beide können sich sehr gut Mitmach-Angebote zur Travemünder Woche in der Stadt auf der Wakenitz oder der Trave vor den Media Docks vorstellen“, sagt Michelsen und denkt in großen Dimensionen: „Das Ziel könnte sein, die größte Veranstaltung für Inklusionssport in Deutschland zu veranstalten.“

Für dieses Jahr ist der Wassersport in Travemünde fix. Paralympics-Sieger Heiko Kröger wird im Kreise der sechs Sail-United-Helfer dabei sein. Weitere Unterstützer und Helfer für die TW werden gern ins Team integriert. Interessierte melden sich unter kontak@sail-united.eu.

 

 

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