Die Sonne lacht für die Travemünder Woche

Die Travemünder Woche ist mit einem Sommerwochenende in ihr 129. Jahr gestartet, wie es schöner kaum sein könnte. Segler und Wettfahrtleitungen sind durch die Hochdruckwetterlage und die schwachen Winde zwar in ihrer Geduld gefordert, aber auch sie sind nach zwei Regattatagen voll im Plan. Und an Land gab es unter den Schaustellern und den Besuchern nur zufriedene Gesichter.


„Das war ein tolles erstes Wochenende. Wir sind sehr zufrieden. Natürlich würden wir uns etwas frischere Winde wünschen, aber die Wettfahrtleitungen haben einen tollen Job gemacht, und die Segler haben sehr gut mitgespielt, so dass wir unter dem Strich auch hier im Plan sind“, bilanzierte Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH, nach den ersten Wettfahrten. Die erschreckende Meldung am Eröffnungstag über eine Messerattacke in Lübeck hat sich als eine Tat ohne Bezug zur Travemünder Woche erwiesen. Insofern hat sich das Fest sehr friedlich entwickelt. Bei weiter anhaltendem Sommerwetter dürfte die Travemünder Woche wohl die Marke von 800.000 Besuchern überschreiten und den Zustrom des vergangenen Jahres deutlich steigern.

Für den Vermarkter des Landprogramms, Uwe Bergmann von der Hamburger Agentur uba, gibt es nur Grund zum Strahlen. „Einschließlich des heutigen Montags kommen wir an den ersten Tagen auf eine Besucherzahl von rund 300.00. Aber das ist nicht das Entscheidende. Vielmehr sollen sich die Gäste bei uns wohlfühlen, und das gelingt – natürlich durch Mithilfe des fantastischen Wetters – sehr gut.“ Zu allen Tageszeiten sei das Eventareal gut besucht, ohne dass es große Spitzen gibt. „Und so soll es gerne sein. Ein kontinuierlicher Durchlauf mit einer hohen, aber nicht zu belastenden Frequenz ist das Beste, was es für das Event gibt“, so Bergmann. Durch das Fehlen besonderer Ballungspunkte hat Uwe Bergmann nur positive Resonanzen bekommen: „Es gab keine Aggressionen und nur gute Stimmung.“

Die Travemünder Woche erweist sich immer mehr als Event für alle Altersklassen und Familien. Bestes Beispiel sind die Beachclubs, in denen sich die Generationen durchmischen und Spaß haben. Das neue Layout der Holsten Beach Area mit nur zwei Clubs auf vergrößerter Fläche sorgt für klarere Strukturen und entspannte Atmosphäre. Als tolle Anlaufpunkte haben sich zudem der Biergarten Ankerplatz mit bestem Blick auf die Trave sowie das Wein Carrée an der Schnittstelle von Strandallee und Bertlingstraße entwickelt. Und das im zweiten Jahr bestehende Konzept des Stadtwerke Lübeck Festivalgartens mit seiner hohen Aufenthaltsqualität wird immer besser angenommen.

„Es läuft alles reibungslos. Auch die Geräuschentwicklung haben wir gut im Griff. Lediglich die Party auf der Passat am Samstag lief bei der sommerlichen Atmosphäre eine halbe Stunde länger als vorgesehen“, so Bergmann.

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