Corona-Schnelltest-Strategie läuft gut

Regelmäßig kommen die TW-Helfer zum Corona-Schnelltest. Nach dem Positiv-Fall in einer Sportmannschaft wurde die Zahl der Testungen kurzfristig noch mal erhöht. Foto: segel-bilder.de

Mit 1000 Corona-Schnelltests unterstützt das Lübecker Unternehmen Dräger die 132. Travemünder Woche im Bereich Gesundheit. Mit den Test Kits von Dräger werden während der Veranstaltung die rund 370 ehrenamtlichen Helfer der TW in regelmäßigen Abständen getestet. Durchgeführt werden die Test vor Ort vom THW. Die Test-Stationen am Regatta-Büro und am Priwall werden gut angenommen. Die neuartigen sanften Schnelltests kommen gut an.

Durch die Probenentnahme in der vorderen Nasenhöhle ist der Dräger-Test besonders schonend in der Anwendung. Zudem sei er leicht anzuwenden, wie Sven Slowak, Einsatzleiter des Technischen Hilfswerks (THW) bestätigt. „Die Tests sind simpel und sanft. Da kommen die Leute gerne zum Testen“, hat er beobachtet.

Die Test-Teams haben vor ihrem Einsatz auf der Travemünder Woche eine Schulung von Dräger bekommen, damit die neuartigen Schnelltest sicher und zuverlässig sind. 1000 Kits stehen zum Testen der Helfer zur Verfügung – ausreichend, um alle Test-Willigen zu versorgen. Getestet wird an der frischen Luft. Dabei wenden die TW-Helfer den Schnelltest selbst unter Beobachtung von THW-Mitarbeitern an. Rund 15 Minuten später liegt das Ergebnis vor. „Wir wollen, dass die Leute ein sicheres Gefühl haben“, sagt Slowak zu dem Prozedere.

Primär sollen die Testungen als präventive Maßnahme durchgeführt werden, um die Travemünder Woche aus gesundheitlicher Sicht so sicher wie möglich zu gestalten. Nachdem zu Wochenbeginn jedoch in den Kreisen der Segler ein Corona-Fall bekannt wurde, kamen die Dräger-Tests verstärkt in Zusammenhang mit einem konkreten Ereignis zum Einsatz. TW-Helfer, die potenziell Kontakt mit der infizierten Person gehabt haben könnten, ließen sich direkt Dienstagmorgen testen. Insgesamt 47 Personen nahmen bis mittags das Test-Angebot am Regatta-Büro wahr, weitere zwölf auf dem Priwall. Nach Plan wurde zügig auf die Situation reagiert. Das Personal an der Station wurde aufgestockt und mit Schutzbekleidung ausgestattet, das Gelände mit Flatterband abgesperrt. „Wir hatten eine vermehrte Nachfrage, aber der vorher ausgearbeitete Plan ist gut aufgegangen“, berichtete Sven Slowak.

Gut waren auch die Test-Ergebnisse: Alle waren negativ. Dank zügigen Handelns blieb es bei der einen infizierten Person, die umgehend isoliert worden war. „Es würde vermutlich auch jeden erstaunen, wenn bei so einer großen Veranstaltung kein positiver Fall aufgetaucht wäre“, meint Slowak. Gezeigt hat der Vorfall, dass der vorbereitete Notfallplan funktioniert.

Zurück