Bade-Tag auf der Ostsee

Die "Immac Fram" segelt in der ORC III bisher nur Siege ein. Foto: segel-bilder.de

Der Sommer kam, der Wind blieb aus: Tag vier der Travemünder Woche litt auf dem Wasser unter der Hitze über Land, die für eine Thermik sorgte, die dem Gradientwind entgegenstand. Zwar versuchten die Wettfahrtleitungen auf den verschiedenen Bahnen, noch Rennen über den Kurs zu bringen. Bis zum Nachmittag geland das aber nur den Trias für eine Wettfahrt. Bis in die Abendstunden hinein probierten schließlich die Jugendlichen in den beiden Laser-Klassen, für ihre Meisterschaften noch einige Rennen in die Liste zu bekommen.
 
Deutsche Bestenermittlung 505er
Die Deutschen Meister von 2017 und 2018, Jan-Philipp Hofmann/Felix Brockerhoff (Düsseldorf) verteidigten ihren Titel, auch wenn er aus Mangel an ausreichenden Meldungen diesmal nur inoffiziell war. „Es war auf jeden Fall gut, es heute noch einmal zu probieren. Aber die Entscheidung, das Rennen abzubrechen, war richtig“, sagte Hofmann „Natürlich sind wir als Klasse traurig, dass wir es nicht geschafft haben, ein meisterschaftswürdiges Feld zusamen zu bekommen. Am Revier hat es auf keinen Fall gelegen.“ Hinter den Serienmeistern segelten Alexander Holzapfel/Stefan Worm (Koblenz) und Frederik Schaal/Felix Diesch (Überlingen) zu Silber und Bronze.

Finn-Dinghys und Trias
Mit sieben Siegen in sieben Rennen ließ Phillip Kasüske (Berlin) den Verfolgern Uli Breuer (Rursee) und Nicolaus Schmidt (Hamburg) bei den olympischen Finns keine Chance. Bei den Trias konnte zwar noch ein Rennen gesegelt werden, aber das hatte keinen Einfluss mehr auf die Gesamtwertung, die Mario Fattorini (Schweiz) vor Mathias Strang (Mülheim) und Wolfgang Mohr (Reichenau) gewann.

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