Aufmerksamkeit für regionale Künstler

Mehr Aufmerksamkeit und Hilfe für Kunst- und Kulturschaffende in Lübeck: Diese Aufgabe hat sich der Verein Kulturtaler Lübeck, der im November vergangenes Jahr gegründet wurde, gesetzt. Die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Branchen der Musik- und Kulturlandschaft Lübecks werden durch den Verein seit Anfang dieses Jahres unterstützt.

„Unser Ziel ist es, sowohl finanziell wie materiell Hilfe zu leisten. Dafür brauchen wir das Engagement vieler – am besten aller Lübeckerinnen und Lübecker“, sagt Tina Braukmann, Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins. Der namensgebende Kulturtaler spielt dabei eine zentrale Rolle: „Wenn jeder Lübeckerin, jeder Lübecker einen Euro spenden würde, könnten wir mit den 220.000 Euro bereits viel erreichen. Wir könnten die Not derer, die seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 quasi zur Untätigkeit gezwungen sind, ein wenig lindern“, erläutert Braukmann.

Nicht wenige Unternehmen aus der Kultur- und Clubszene waren und sind von Insolvenz bedroht. Unbürokratische Hilfe zu leisten, soll bei der Vereinsarbeit Priorität haben. Das primäre Ziel ist klar fixiert: „Wir müssen die kulturelle Vielfalt unserer Stadt erhalten und bewahren“, sagt Norbert Frank, Gründungsmitglied des Vereins.

Am Mittwoch der TW präsentiert der Verein regionale Künstler auf der Travemünde Woche Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole. Ab 19 Uhr werden Florian Künstler, Lennart A. Salomon und die Band Wetterprophet auf der Bühne stehen.

Wetterprophet, die norddeutsche Band aus Hamburg und Schleswig-Holstein wurde 2018 gegründet. Die aktuelle Bandbesetzung besteht aus Paddy O'Brien (Gesang & Gitarre), Heiko Frerichs (Bass), Christian Behrendt (Drums), Michael Michaelis (Gitarre).

Lennart A. Salomon ist bekannt als die Stimme von Sono, der Elektro Band, die mit „Keep Control“ einen Hit landete, der 2001 zum „Billboard Club Track of the year“ in den USA wurde.

Starke Texte, tiefe Emotionen – das sind die Markenzeichen von Singer-Songwriter Florian Künstler aus dem hohen Norden, der gerade an seinem ersten eigenen Album arbeitet.

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