Ein nachhaltiges Event: Wir sind auf dem Weg!

Die Travemünder Woche ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt und die Gemeinschaft bewusst. Wir glauben fest daran, dass nachhaltige Praktiken eine zentrale Rolle in unserem Event spielen sollten. Durch die Integration von Umweltfreundlichkeit, sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit wollen wir unseren Beitrag für die Region leisten.

Der gesamte Nachhaltigkeitsbericht ist hier einzusehen

Mit dem ersten Nachhaltigkeitsbericht im Jahr 2024 hat ein transparenter Prozess begonnen, der das Engagement für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sichtbar macht und den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Veranstaltung aktiv begleitet.

Der zweite Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 dokumentiert die konkreten Maßnahmen, Erfolge und Herausforderungen auf diesem Weg.

Travemünder Woche Regatta und Festival

Er orientiert sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen und zeigt auf, welchen Beitrag die Travemünder Woche zum globalen Nachhaltigkeitsprozess leistet.

Diese 17 SDGs sind Teil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, der globale Plan zur Förderung nachhaltigen Friedens und Wohlstands und zum Schutz unseres Planeten.

Die Aktivitäten der Travemünder Woche konzentrieren sich im Bereich der Umwelt auf drei Schwerpunktthemen: Müllvermeidung/Recycling, Energieeffizienz und Naturschutz.

Klare Ziele für unser Umwelt-Engagement

Die Travemünder Woche setzt ihr starkes Umweltengagement fort und treibt zahlreiche Maßnahmen zur Ressourcenschonung und CO₂-Reduzierung voran.

Das Event wird zu 100 % mit zertifiziertem Ökostrom betrieben. Zur Kompensation der Emissionen wurden bereits 2024 im Herbst 1.036 Spitz-Ahornbäume gepflanzt. Die Veranstaltung im Jahr 2025 wird mit 905 Bäumen kompensiert und zusätzliche werden 214 von Teilnehmer*innen und Besucher*innen gespendete Bäume im Frühjahr 2026 gepflanzt.

Erstmals wurden 2024 die CO₂-Emissionen der Motorboote im Regattabetrieb erhoben: Durch effizienteren Ressourceneinsatz konnten die Emissionen von 34.127 kg CO₂ (2024) auf 19.903 kg CO₂ (2025) deutlich reduziert werden.

Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung voran: ca. 90 % der Regatta-Organisation ist inzwischen papierlos. Auf dem Veranstaltungsgelände sorgen Recyclingstationen, ein Einwegplastik-Verbot und ein Pfandsystem für weniger Abfall. Die Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs sowie ein Kompensierungsaufruf an Besucher*innen unterstützen eine klimafreundlichere An- und Abreise. Eine neue Monitoring-Struktur für Wasser und Energie schafft Transparenz und bildet die Basis für zukünftige Einsparungen.

Auch im Bereich Catering und Infrastruktur geht es nachhaltig weiter: Die Angebote an veganen, regionalen und biologischen Speisen wurden deutlich erweitert und mehr als 60 % der Aussteller bieten inzwischen digitales Bezahlen an. Eine großangelegte Teilnehmerumfrage hilft zudem, insbesondere Mobilität und Abfallkonzepte bedarfsorientiert weiter zu verbessern.

Die Aktivitäten der Travemünder Woche konzentrieren sich im Bereich Soziales auf folgende drei Schwerpunktthemen: Inklusion und Vielfalt, Gemeinschaftsengagement, Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen.

Unser Wirken im Bereich Soziales

Die Travemünder Woche stärkt ihr soziales Engagement weiter und setzt klare Zeichen für Teilhabe, Bildung und Gemeinschaft.

Mehr als 400 ehrenamtliche Helfer*innen tragen entscheidend zum Erfolg der Veranstaltung bei. Im Jahr 2025 nahmen 797 Segler*innen aus 11 Nationen mit 357 Booten teil und sorgten für ein internationales Miteinander, das Menschen im Alter zwischen 10 und 85 Jahren verbindet.

Die Barrierefreiheit wurde gegenüber dem Vorjahr verbessert, unter anderem durch optimierte Orientierungssysteme und zusätzliche Infrastruktur.

Im Bildungsbereich setzt die Travemünder Woche wichtige Impulse: Kinder und Jugendliche konnten 2025 erstmals ein Klima-Zeugnis erwerben, welches Wissen zu Nachhaltigkeit spielerisch vermittelt. Begleitend sensibilisierte die Social-Media-Kampagne #catchoftheday für das Thema Meeresverschmutzung.

Mit der eigenen Nachhaltigkeits-Pagode der Travemünder Woche und der Ausstellung „Weniger ist Meer“ schuf das Event zudem einen lebendigen Lern- und Begegnungsort, der Besucher*innen aller Altersgruppen zu umweltgerechtem Verhalten motiviert.

Unser Engagement im Bereich Wirtschaft

Die Travemünder Woche leistet einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag für die Region. Die Veranstaltung generiert eine geschätzte regionale Wertschöpfung von rund 25 Millionen Euro und stärkt damit nachhaltig lokale Partner, Unternehmen und Dienstleister entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zukünftig soll die nachhaltige Beschaffung stärker in den Vergabeprozess einfließen, um ökologische und soziale Kriterien wirtschaftlich fest zu verankern. Zudem unterstützt die konsequente Digitalisierung interne Prozesse, erhöht die Effizienz und schafft langfristige Kostenvorteile.

Mit der erstmals vorgenommenen CO₂-Footprint-Messung werden wichtige Datengrundlagen geschaffen, um die wirtschaftliche Planung für die Jahre 2026/2027 zu verbessern. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die erwartete deutliche Steigerung der Teilnehmerzahlen in den kommenden Jahren von großer Bedeutung.

So dient der wirtschaftliche Erfolg gleichzeitig als Motor für die Intensivierung der nachhaltigen Transformation.

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