In erster Reihe am Meer aufgereiht stehen am Mövenstein auf dem Gelände des Lübecker Yacht-Clubs Aktive der Segelwettbewerbe und Ehrenamtliche der TW-Crew mit ihren Wohnwagen, Zelten und Wohnmobilen nebeneinander. Den Standort als Unterkunft während der Travemünder Woche wissen die Camper zu schätzen. „Mit dabei, aber nicht mittendrin“ lautet das Motto auf dem Areal.

„Es ist das beste Vereinsgelände, das ich bei Regatten kennengelernt habe. Die Infrastruktur mit guten Sanitäranlagen und Kochmöglichkeit ist optimal. Man kann direkt neben dem Boot campen, ist mit den anderen Seglern und Seglerinnen zusammen und ein bisschen weg von der Partymeile. Wir wissen das sehr zu schätzen, dass wir hier campen können und alles an einem Ort haben: Schlafplatz, Trailer und Boot“, sagt Sandra Päckert aus Berlin, die mit Gerrit Backmann bei der Travemünder Woche in der Klasse F18 startet.
Während die beiden schon anfangen, ihr Boot für die Wettfahrten vorzubereiten, genießt Susanne Bürkele ein Stück weiter noch im Schlaf-Outfit die Aussicht auf die Ostsee aus ihrem Bulli. „Der Blick ist ein Traum“, sagt sie, zückt ihr Handy und zeigt eine Aufnahme, die sie vom Bett aus vom Sonnenaufgang gemacht hat. Ihre Tochter gehört zu den Ehrenamtlichen des TW-Teams und ist bereits zum Tonnenlegen für die Regatten auf dem Wasser unterwegs. Für Bürkele ist es der erste Besuch bei der Travemünder Woche, und die Begeisterung ist groß: „Die Location ist einfach ein Traum. Morgens gehe ich hier gleich nebenan am Strand schwimmen, tagsüber kann man vom Mövenstein aus teilweise die Wettfahrten sehen, und an der Festivalmeile und bei den wirklich spektakulär anzuschauenden Trave Races ist man auch in gut zehn Minuten. Es ist einfach perfekt.“

Zwei Camper, die sonst bei der Travemünder Woche mit ihrem Wohnwagen am Grünstrand gecampt haben, wo in diesem Jahr kein Camping-Areal eingerichtet ist, sind vom TW-Helferteam: „Wir sind positiv überrascht vom neuen Stellplatz. Der Blick aufs Wasser ist toll, und die Lage am Strand ist perfekt, um morgens mit dem Hund einen Spaziergang zu machen.“