Spektakuläre Startbilder in der Trave

Im vergangenen Jahr war die Premiere des Starts vor der "Passat" ein gelungenes Ereignis. Foto: segel-bilder.de

Zur Siegerehrung der IDM Seesegeln humpelte Knut Freudenberg von der „Halbtrocken“ auf Krücken zum Podest, um seinen Preis als Zweitplatzierter der ORC III entgegenzunehmen. Doch damit hat der Orthopäde noch nicht genug. Trotz der Knieverletzung, die er sich zur Kieler Woche zugezogen hat, will er am Donnerstagabend auch in die Meisterschaftspremiere des Offshore-Segeln für Zwei-Personen-Crews starten. Mit Partner Niels Reichert bildet Freudenberg eines von elf Teams, die von Wettfahrtleiter Uwe Wenzel auf den Kurs geschickt werden.

Wenzel hat für die Mannschaften gleich die Langstrecke geplant. Um 17 Uhr will er mit dem Startschuss für spektakuläre Bilder sorgen: „Wenn der Wind so weht wie heute, dann kann das ein perfekter Start vor der 'Passat' werden. Eine Stunde später wollen wir dann auch die Langstrecke des Ostsee-Cups in zwei Gruppen direkt von der Trave aus starten“, so Wenzel. Bis zu 120 Meilen Kurslänge durch die Lübecker Bucht und um Fehmarn herum wird er für die seegehenden Yachten abstecken. Damit geht es einmal durch die Nacht. Wenzel: „Wir erwarten die Crews zum Frühstück wieder zurück.“
Im Anschluss haben die Teams den ganzen Freitag Zeit, bevor dann zum Wochenende weitere Mittelstrecken-Wettfahrten auf dem Programm stehen. Zu den Favoriten zählen Lina Rixgens und Sverre Reinke. Medizinstudentin Rixgens hat am vergangenen Freitag erst ihr Boot „Whomper“ im Passathafen getauft. Neben der „Halbtrocken“ startet auch die „Immac Fram“ nach der Seesegel-IDM zum zweiten Mal bei dieser Travemünder Woche.

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