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Mit Kreativität und Geduld durch eine schwierige Woche

31.07.2016 15:41

Eine schwierige, aber gelungene Travemünder Woche hat das Führungsteam mit Frank Schärffe, Birgit Stamp-Oehme, Brian Schweder und Jens Kath (von links) hinter sich. Foto: segel-bilder.de

Im zweiten Jahr seiner Tätigkeit als Gesamt-Wettfahrtleiter der Travemünder Woche hat Brian Schweder eine Segelwoche mit schwierigen Winden hinter sich, in der es bei neun Segeltagen den Ausfall zweier kompletter Tage gab, in der mit Geduld und guter Wetterbeobachtung aber alle Meisterschaften mit guten und fairen Bedingungen gesegelt werden konnten.

Die Frage nach dem Zuwachs an grauen Haaren während der Woche mit schwachen Winden beantwortete Schweder mit einem Schmunzeln: „Ja! Aber nur ein paar. Dank der neuen technischen Möglichkeiten mit Windmessboje, Wetter-App und Regen-Radar sowie der ständigen Telefonverbindung zu unserem Wetter-Experten Meeno Schrader konnten wir mit einer Ausnahme in allen Klassen ein gutes Programm anbieten. Nur die Dyas, die auf eigenen Wunsch nur kurz da waren, sind lediglich zwei Wettfahrten gesegelt.“

Eine besondere Obacht war dennoch stets geboten, denn neben den schwachen Winden drohten an diversen Tagen Unwetterfronten mit Starkwind und Gewitter: „Gerade in den Jugendklassen beobachtet man das mit einer besonderen Sorge. Aber es wurde von den Teams auf dem Wasser in direkter Absprache alles gut über die Bahn gebracht. Mitunter mussten wir durchaus kreativ sein, um bei den schwierigen Winden gute Kurse segeln zu lassen.“

Mit dieser Kreativität gelangen schließlich 205 der ursprünglich 300 angesetzten Wettfahrten über alle Klassen und Events. „Angesichts dieser Bedingungen eine sehr gute Quote. Und diese Travemünder Woche war eine besonders faire. Das hat Andrus Poksi, unser Jury-Chef, bestätigt. In der gesamten Woche hatten wir nur 27 Proteste.“

Auch der Sportliche Leiter der Travemünder Woche, Jens Kath, war mit der abgelaufenen Travemünder Woche zufrieden: „Unser Programm-Mix ist sehr gut aufgegangen. Wir hatten Segler von Jung bis Alt, und es herrschte überall eine tolle Stimmung. Die Splash- und die RS-Klassen haben für ein sehr internationales Flair auf der Tornadowiese und am Gründstrand gesorgt.“

Im kommenden Jahr steht die Jugend im Mittelpunkt der Travemünder Woche. Dann werden vor Lübeck wie schon 2009 die Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften aller offiziellen Jugendklassen des Deutschen Segler-Verbandes ausgetragen. Daneben wird es nur noch das Seesegeln und den Auftritt der Trias geben, die ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. „Und wir bewerben uns um die erneute Austragung der Segel-Bundesliga. Die wären dann zum fünften Mal hier. Wir sind da auch sehr hoffnungsfroh, denn nirgends hat die Bundesliga solch eine Präsentationsfläche wie zur Travemünder Woche“, sagte Kath, der auch schon für die Folgejahre Kontakte zu verschiedenen Klassen geknüpft hat, um wieder hochklassige Meisterschaften an die Travemündung zu holen.

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