Segler-Village

Das Herz der Regatten schlug am frisch renovierten „Clubhaus Leuchtenfeld“, dem ehemaligen Rettungsschuppen. Der Lübecker Yacht-Club hatte ein wahres Travemünder Schmuckstück seit der vergangenen Travemünder Woche wieder auf Hochglanz poliert. Und hier war die Wettfahrtleitung, die Jury, die gesamte Regatta-Organisation beheimatet. Hier checkten die Segler ein, bekamen die Regatta-Informationen und erfuhren ihre offiziellen Ergebnisse. Rund um das Clubhaus erstreckte sich das Segler-Village, das auch für die Besucher geöffnet war. Denn auch die Segler verstanden zu feiern und hatten gern Gäste dabei. Auf dem großen überdachten Platz gab es Siegerehrungen und Party-Tanz zur Musik vom Plattenteller. Das 250 Quadratmeter große Zelt von TW-Ausrüster Marinepool lud zum Shoppen des aktuellen TW-Dresses, aber auch der angesagten maritimen Mode ein. Ein neues Restaurant-Konzept direkt am Segler-Village hatte vor allem Fischgerichte im Fokus, bot aber auch für die anderen Geschmäcker die richtige Mahlzeit. Und die Verbindung der Segler zu den Festival-Besuchern wurde hier direkt geknüpft.

Bei den SAP Trave Races, die täglich ab 17 Uhr kurze Rennen der TW-Bootsklassen auf der Trave präsentierten, und dem Volksbank Rotspon Cup, dem Bürgermeisterrennen, kamen die Athleten mit ihren Booten fast direkt an die Promenade gefahren, und die fachkundige Kommentierung erklärte den Segelsport auf prägnante Art und Weise.

Vor dem Restaurant „Marina“ und rundum die Tornadowiese verschmolzen Segel- und Festivalsport zu einer Einheit. Ein Riesenrad sorgte für den Überblick über ganz Travemünde, die Klassen Cadet, Teeny und Pirat hatten hier ihre Liegeplätze, und natürlich fanden sich auch hier Stände der Caterer und Souvenir-Anbieter.