Das Festivalprogramm 2017

Kunst, Konzerte und Kulinarisches - Sport, Spaß und Shopping

Frischer, feiner, individueller: Das waren die Attribute des jungen Festival-Konzepts zur 128. Travemünder Woche (21. bis 30. Juli 2017). In ganz neuem Layout präsentierte sich der Brügmanngarten mit Kleinkunst und feinem Gastronomie-Angebot sowie einem Event-Areal für Kinder und Jugendliche. Die Strandallee bekam einen nordisch geprägten Holsten-Biergarten, die Lotsenstation wurde zur zentralen Festival-Bühne, und an der Nordermole gesellt sich der Beachclub „Schiff ahoi“ zu den bereits bewährten Clubs hinzu. Das Medienzelt von Lübecker Nachrichten und dem Norddeutschen Rundfunk bietet eine Generationen übergreifende Programmvielfalt mit täglichen Schwerpunkten, und die Segelwettbewerbe wurden durch die Übertragungen auf zwei zusätzliche Videowalls (jeweils 20 m²) neben dem SAP Sail Cube noch mehr in das Festival-Geschehen integriert.


Die Travemünder Woche als das zentrale Event von Lübecks schöner Tochter an der Ostsee ging mit der Umgestaltung des Festivals auf die Wünsche und Bedürfnisse der Besucher ein. Ausgehend vom neuen Angebot im Brügmanngarten, der mit hoher Aufenthaltsqualität die Gäste der umliegenden Hotels ansprach, erstreckten sich Veränderungen weit hinein in das rund 80.000 Quadratmeter große Festival-Gelände, auf dem Kunst, Konzerte und Kulinarisches sowie Sport, Spaß und Shopping geboten wurden.

Das komplette Programm der Travemünder Woche gibt es hier als Download

Brügmanngarten/Stadtwerke Lübeck Festivalgarten
Der Brügmanngarten wandelte sich von der Konzert-Arena zum feinen Stadtwerke Lübeck Festival-Garten der Travemünder Woche. „In einer gemeinsamen Aktion von Lübecker Yacht-Club, den Stadtwerken Lübeck und den umliegenden Hotels wurde hier ein neues Konzept mit einem feinen Ambiente erarbeitet“, berichtet Uwe Bergmann, Geschäftsführer der Hamburger Veranstaltungsagentur uba. „Wir nehmen hier den neuen Veranstaltungstrend auf, dass sich die Besucher nicht nur auf eine Großbühne konzentrieren wollen, sondern nach einem kleinteiligeren Angebot suchen, das sie auf ihre individuellen Bedürfnisse zuschneiden können.“ Im gepflegten Umfeld wurde nun Kleinkunst-Unterhaltung geboten mit Straßentheater, lauschigen Auftritten und Tanzdarbietungen auf einer Performance-Fläche. Ein gehobenes lukullisches Angebot mit Weindorf, feinen Fleischspezialitäten und einer Foodtruck Area unterstreichte das Flair eines sommerlichen Festivals, das sich über den ganzen Tag bis hinein in den milden Abend zog.

In direkter Nachbarschaft fanden die jungen Besucher ihren Spaß. Schauinsland-Reisen City-Slide 2017 brachte erstmals die längste und höchste aufblasbare Riesenrutsche Europas nach Travemünde. Täglich von 12 Uhr bis 18 Uhr konnten sich junge und junggebliebene Besucher von der 15 Meter hohen Startrampe auf die glatte Fläche stürzen und erlebten auf 100 Meter einen wahren Geschwindigkeitsrausch. Die Travemünder Woche war damit eingebunden in die Schauinsland-Reisen City-Slide-Tour, die in diversen deutschen Städten Station macht. Neben der Riesenrutsche wurden weitere Fun- und Eventmodule aufgebaut. Der Spaß war für die Besucher kostenfrei. Anmeldungen zu Freitickets auf der Riesenrutsche unter www.city-slide.com.

Bertlingstraße/Italienische Piazza
Das gehobene Ambiente fand sich auch in direkter Nachbarschaft des Brügmanngarten wieder. Die kleine Shoppingmeile führte aus Richtung Bahnhof auf die kleine Piazza an der Strandallee mit den Wasserspielen, um die herum sich Pagodenzelte mit Speisen- und Getränkeangeboten gruppierten. Das Gipsy Village in direkter Nachbarschaft sorgte für Unterhaltung nach dem kleinen Urlaubseinkauf.

Strandallee
Mit dem Holsten-Biergarten „Ankerplatz“ erhielt die Strandallee einen neuen zentralen Punkt. Auf Höhe des Brügmanngartens lud der Biergarten zum Halt ein und setzte damit auf angenehmste Weise eine Zäsur in den Besucherstrom. Norddeutsche Küche, ein klares Brau-Erzeugnis und der ungetrübte Blick auf Strand und Meer boten Genuss pur an der schönen Wasserseite Travemündes. Doch die Strandpromenade war nicht nur norddeutsch geprägt, vielmehr eröffnete sich in Richtung Trave-Mündung die ganze kulinarische Vielfalt dieser Welt – von europäisch bis asiatisch, von süß bis sauer, von leicht bis deftig.

Stadtwerke Lübeck Bühne am Lotsenturm/Holsten Beach Area
Rund um den Platz an der Lotsenstation kamen an den späten Nachmittagen und in den Abend- und Nachtstunden die Konzertbesucher auf ihre Kosten. Die hiesige Bühne wurde in diesem Jahr zur zentralen Festivalbühne aufgewertet und erwartete als Stadtwerke Lübeck Bühne am Lotsenturm täglich die Top-Acts des TW-Bühnenprogramms: Kult- und Coverbands, aufstrebende Talente, Stars aus den Castingshows und lokale Größen liefern hier ab – ob Rock, Pop, Funk und Soul oder einfach nur Partymusik vom Feinsten. Viele spannende Konzerte standen im Programm.

Damit waren die Partygänger der Travemünder Woche mitten in ihrem Element und hatten direkten Anschluss an die Feier-Locations am Strand. Denn die Holsten Beach Area am Strand ist inzwischen ein Muss für alle Nachtschwärmer. Das riesige Beach-Club-Ensemble mit den Clubs „Team 412“, „Havanna“ und „Malibu“ hat in den vergangenen Jahren ein festes Publikum gefunden, wenn hier die DJs auflegen und mit Rock, Pop, Dance und House ihre Fans in die Nacht hinein führen. Mit dem Club „Schiff ahoi“ kam ein lokaler Beach-Club von Seestern-Betreiber Mirko Mathejczyk hinzu, der die Travemünder Party-Szene bestens kennt.

Erdinger Biergarten
Entlang der Travepromande reihten sich weitere fest etablierte Festivalpunkte in das Geschehen ein. Auch in norddeutschen Gefilden war der Erdinger Biergarten mit seiner urbayrischen Lebensart ein fest geplanter Anlaufpunkt für viele Besucher der Travemünder Woche und lockte die Gäste in Scharen. Auf großer Fläche mit Holzbohlen ausgelegtem Boden flanierten die Besucher durch eine Hütten-Kulisse in typisch süddeutscher Art. Eine Maß, ein Brez'n, Weißwürste und Hütten-Gaudi brachten Bayern in den Norden, und die überdachten Gastronomie-Bereiche luden auch bei schlechtem Wetter zum Verweilen ein.

LN/NDR-Medienzelt
Hinüber zum Zelt der Medienschaffenden ging es vom Erdinger Biergarten durch eine internationale Food- und Beverage-Area. Und auch das Medienzelt der TW-Partner Lübecker Nachrichten und Norddeutscher Rundfunk lud zum Verweilen ein. Denn hier konnte man nicht nur den Zeitungsmachern, den Radio- und Fernsehjournalisten über die Schulter schauen, sondern es wurde auch jede Menge Unterhaltung geboten – mit verschiedenen Themenschwerpunkten und Gesprächspartnern am Tage und mit Musik in den Abendstunden. Dazu ein gepflegtes Glas Wein oder ein Bier und die Segler auf der Trave und das Festivalleben konnten direkt an einem vorüberziehen.

Segler-Village
Das Herz der Regatten schlug gleich im Anschluss an das Medienzelt. Mit dem frisch renovierten „Clubhaus Leuchtenfeld“, dem ehemaligen Rettungsschuppen, hatte der Lübecker Yacht-Club ein wahres Travemünder Schmuckstück wieder auf Hochglanz poliert. Und hier war die Wettfahrtleitung, die Jury, die gesamte Regatta-Organisation beheimatet. Hier checkten die Segler ein, bekamen die Regatta-Informationen und erfuhren ihre offiziellen Ergebnisse. Rund um das Clubhaus erstreckte sich das Segler-Village, das auch für die Besucher geöffnet war. Denn auch die Segler verstehen zu feiern und haben gern Gäste dabei. Auf dem großen überdachten Platz gab es einige Siegerehrungen und Party-Tanz zur Musik vom Plattenteller. Das 250 Quadratmeter große Zelt von TW-Ausrüster Marinepool lud zum Shoppen des aktuellen TW-Dresses, aber auch der angesagten maritimen Mode ein. Ein neues Restaurant-Konzept direkt am Segler-Village hatte vor allem Fischgerichte im Fokus, bot aber auch für die anderen Geschmäcker die richtige Mahlzeit. Und die Verbindung der Segler zu den Festival-Besuchern wurde hier direkt geknüpft. Bei den SAP Trave Races, die täglich ab 17 Uhr kurze Rennen der TW-Bootsklassen auf der Trave präsentierten, und dem Volksbank Rotspon Cup, dem Bürgermeisterrennen, kamen die Athleten mit ihren Booten fast direkt an die Promenade gefahren, und die fachkundige Kommentierung erklärte den Segelsport auf prägnante Art und Weise.

Tornadowiese
Rund um das Restaurant „Marina“ sowie auf der Tornadowiese verschmolzen Segel- und Festivalsport zu einer Einheit. Ein Riesenrad sorgte hier für den großen Überblick über ganz Travemünde, die Klassen Cadet, Teeny und Pirat hatten hier ihre Liegeplätze, und natürlich waren auch hier die Stände der Caterer und Souvenir-Anbieter.

Videowall und SAP Sail Cube
Wer die Segler nicht nur an Land beim Auf- und Abbau der Boote sehen wollte, dem war der Blick auf die Live-Übertragung der Rennen vom SAP Media Race Course empfohlen. Direkt am Strand nahe der Nordermole stand der SAP Sail Cube. Von hier aus wurde das Video-Programm gefahren, hier saßen die Kommentatoren, hier erfolgte der Schnitt der Segelbilder, die vom Wasser von Kameras auf Motorbooten, aus der Luft und direkt von Bord der Teilnehmer geliefert wurden. Der Cube bot auch eine Videowall, die bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Zuschauer angezogen hat. 2017 wurde das Angebot der TV-Übertragung noch ausgeweitet. Neben dem Cube wurden auch 20m² große Videowände an der Tornadowiese und an der Bertlingstraße aufgebaut, so dass die Zuschauer in allen Ecken des Event-Dreiecks die Chance hatten, das Herz der Travemünder Woche, die Segelwettbewerbe, live mitzuerleben.

Passat und Feuerwerk
Das Wahrzeichen Travemündes, die „Passat“, in ein ganz besonderes Licht zu setzen, gehört inzwischen schon zur guten Tradition zur Travemünder Woche. Von Montag, 24. Juli, bis Samstag, 29. Juli, wurde der Viermaster, ein „Patenkind“ von der boot, dem langjährigsten Partner der Travemünder Woche, ab 22.45 Uhr spektakulär illuminiert mit Lasershow und Pyrotechnik. „Wir leisten damit den Brückenschlag von Travemünde hinüber zum Priwall“, sagte Uwe Bergmann. Diesen Brückenschlag erlebten auch die Segler der Meisterschaftsklassen live mit, denn sie waren jeweils zu einem Empfang auf der „Passat“ eingeladen. Auch die zahlreichen Freunde und Unterstützer der Travemünder Woche erlebten den Windjammer aus nächster Nähe, wenn die boot als weltweit führende Wassersport-Messe zum TW-Auftakt zum Empfang lud.

Am Abschlusssonntag (30. Juli) konnten sich die Besucher auf einen ganz besonderen optischen Genuss freuen. Ab 22.45 Uhr beschloß das große Höhenfeuerwerk die Travemünder Woche und stimmte schon einmal ein auf die 129. Ausgabe der schönsten Segelregatta der Welt in 2018.